Italienischer Beiwagenhersteller mit Sitz in Turin. Gegründet von Giuseppe Meldi; Fahrgestelle für Beiwagen sind bereits ab 1922 nachweisbar. Meldi zählte damit zu den frühesten Beiwagen-Spezialisten Italiens, neben Firmen wie Ballatore (Turin) und der Fabbrica Italiana Sidecar (F.I.S.).
Bereits vor dem Zweiten Weltkrieg war Meldi auf den Bau von Beiwagen spezialisiert, neben Anbietern wie Smit, C.I.M.T., Longhi und Tittarelli. Nach Kriegsende profitierte Meldi vom Boom der italienischen Motorisierung und belieferte sowohl Großmotorräder (u. a. Moto Guzzi) als auch Kleinkrafträder und Motorroller (u. a. Vespa) mit Beiwagen-Aufbauten. Wie bei den meisten italienischen Herstellern der Zeit erfolgte die Montage traditionell auf der linken Fahrzeugseite.
Ein Meldi-Militär-Beiwagen, Baujahr 1941
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Stahlrohrrahmen mit gezogener Zweiarm-Schwinge aus Blechformteilen, Federung über Schraubendruckfeder, Bootskörper aus Blechformteilen, Reserveradhalter am Heck, Speichenrad, Bereifung 3.50x 19.
Siehe auch: C.I.M.T., Longhi, SMIT, Frera, Tittarelli
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