Titarelli

Titarelli war ein italienischer Beiwagenhersteller, gegründet von Giuseppe Titarelli in Jesi (Ancona-Region), aktiv seit den 1930er Jahren und einer der führenden italienischen Carrozzino-Spezialisten der Vorkriegszeit neben Smit, C.I.M.T., Longhi, Meldi und Frera.

 

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Einordnung

Historische italienische Motorräder der Vor- und Nachkriegszeit; belegte Beispiele sind eine 1959er Moto Guzzi Galetto mit Titarelli-Beiwagen sowie ein 1938er Titarelli-Carrozzino an einer Moto Guzzi GTV.

 

Besonderheiten

Giuseppe Titarelli war neben dem Beiwagenbau selbst aktiver Rennfahrer und belegte 1937 den dritten Platz bei der Mille-Miglia-Konkurrenz Milano–Taranto. Der Beiwagen der Galetto-Kombination besaß laut Testbericht eine Schwenkrad-Federung ('SW-Radfederung'). Ein 1938er Titarelli-Carrozzino an einer Moto Guzzi GTV ist durch seinen Filmauftritt in 'I tartassati' (1959) dokumentiert — ein Beleg für die seinerzeitige Verbreitung und den Bekanntheitsgrad der Marke (Quelle: Quotidiano Motori). Nach 1948 stieg Titarelli wie andere Vorkriegsspezialisten in den Markt der Kleinsidecars für die Vespa ein, in den 1950er Jahren zusätzlich mit einem eigenen Tourenbeiwagen.

 

Typische Kombinationen

Moto Guzzi (Galetto, GTV); allgemein italienische Motorräder der 1930er bis 1950er Jahre; ab 1948 Vespa-Kleinsidecars.

 

 

Quelle: MOTORRAD-GESPANNE Nr. 103, S. 7 (Ausstellungsbericht)

Letzte Bearbeitung: 29. Juli 2026

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