Speedway

Speedway ist eine Bahnsportdisziplin auf ovalen, unbefestigten Kurzstrecken. Die Rennen werden gegen den Uhrzeigersinn gefahren, Bremsen sind nicht erlaubt. Das Regelwerk liegt bei der Fédération Internationale de Motocyclisme (FIM).

 

Bahn

Speedwaybahnen sind oval angelegt und in der Regel zwischen 260 und 425 Meter lang. Die minimale Fahrbahnbreite beträgt zehn Meter. Der Belag besteht aus einer Mischung aus Sand, Asche oder Schlacke, die ein kontrolliertes Driften ermöglicht.

 

Gespanne

Seitenwagenrennen auf der Speedwaybahn sind selten. Der Beiwagen ist rechts angebracht. Bis in die 1980er Jahre war es dem Beifahrer erlaubt, die Neigung des Gespanns während der Fahrt per Kurbel dem Kurvenradius anzupassen (sogenannte Schwenker). Aus Sicherheitsgründen ist die Neigung heute fest vorgegeben und nicht mehr veränderbar.

 

Solomaschinen

Gefahren wird mit Einzylinder-Viertaktmotoren mit 500 ccm Hubraum, die ausschließlich mit Methanol betrieben werden. Die Maschinen verfügen über kein Getriebe und keine Bremse. Der Drift in den Kurven wird durch gezieltes Gasgeben eingeleitet.

 

Wettbewerbe

Der wichtigste Einzelwettbewerb ist die Speedway-Weltmeisterschaft (Speedway Grand Prix), die seit 1995 in diesem Format ausgetragen wird. In Deutschland gibt es eine Speedway-Bundesliga, eine zweite Bundesliga sowie jährliche Einzelmeisterschaften. Die FIM richtet zudem Speedwayrennen gelegentlich in großen Fußballstadien aus.

 

Punktevergabe

Beim klassischen Vierer-Speedway erhält der Sieger drei Punkte, Platz zwei zwei Punkte, Platz drei einen Punkt, Platz vier keinen Punkt.

 

 

Siehe auch:

Letzte Bearbeitung: 16. Juni 2026

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