Serienfertigung

Serienfertigung bezeichnet die Herstellung von Beiwagen oder Gespannen in festgelegten Stückzahlen nach einheitlichen Maßen und Verfahren. Sie steht in der Gespannbranche der Kleinserie und der Einzelanfertigung gegenüber. Die Grundlage der Serienkalkulation ist die Verteilung von Entwicklungs- und Typprüfungskosten auf eine ausreichende Stückzahl (Skalierungseffekt).

 

Wirtschaftliche Bedeutung

Kostspielige Typprüfungen und Zulassungsverfahren rechnen sich erst ab einer bestimmten Mindestmenge. Hersteller wie EML und Triptec setzen auf Serien als Qualitätsmerkmal und als Voraussetzung für gleichbleibende Verarbeitungsqualität. Günstige Einstiegspreise gelten als weiteres Argument für seriengefertigte Modelle. Serienfertigung von Beiwagen findet in Deutschland seit den 1960er Jahren nicht mehr statt.

 

Abgrenzung

Siehe Kleinserie.

Manufakturen bieten Zubehör und Anpassungen an, die über die Möglichkeiten der Großserienfertigung hinausgehen. Einzelanfertigungen ermöglichen individuelle Lösungen, sind jedoch aufwendiger und teurer.

Der Übergang vom Prototypen- zum Produktionsstatus gilt als "Anlauf der Serienfertigung".

 

 

Beiträge in MG 119, 121, 126, 149, 156, 167, 189, 211

Letzte Bearbeitung: 19. Juli 2026

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