Serienfertigung bezeichnet die Herstellung von Beiwagen oder Gespannen in festgelegten Stückzahlen nach einheitlichen Maßen und Verfahren. Sie steht in der Gespannbranche der Kleinserie und der Einzelanfertigung gegenüber. Die Grundlage der Serienkalkulation ist die Verteilung von Entwicklungs- und Typprüfungskosten auf eine ausreichende Stückzahl (Skalierungseffekt).
Wirtschaftliche Bedeutung
Kostspielige Typprüfungen und Zulassungsverfahren rechnen sich erst ab einer bestimmten Mindestmenge. Hersteller wie EML und Triptec setzen auf Serien als Qualitätsmerkmal und als Voraussetzung für gleichbleibende Verarbeitungsqualität. Günstige Einstiegspreise gelten als weiteres Argument für seriengefertigte Modelle. Serienfertigung von Beiwagen findet in Deutschland seit den 1960er Jahren nicht mehr statt.
Abgrenzung
Siehe Kleinserie.
Manufakturen bieten Zubehör und Anpassungen an, die über die Möglichkeiten der Großserienfertigung hinausgehen. Einzelanfertigungen ermöglichen individuelle Lösungen, sind jedoch aufwendiger und teurer.
Der Übergang vom Prototypen- zum Produktionsstatus gilt als "Anlauf der Serienfertigung".
Beiträge in MG 119, 121, 126, 149, 156, 167, 189, 211
Gespann-Katalog
Alle lieferbaren Beiwagenmodelle mit technischen Daten, Herstellerfotos und Standortkarte – 34 Hersteller, 138 Modelle. Jahreszugang für 8 €.
Damit unterstützt du dieses Projekt Gespann-Lexikon.
Sidecar-Shop
Sidecar-Kalender 2027, T-Shirt „Sidecar Safety Briefing“ und Aufkleber – für alle, die das Gespannfahren sichtbar machen wollen.
Zum Shop →Lexikon unterstützen
Das Gespann-Lexikon ist werbefrei und kostenlos. Server und Hosting kosten Geld. Wer nur das Lexikon nutzt und keinen Katalog benötigt, kann auch direkt spenden.
Per PayPal spenden →