Torsionsstab

Der Torsionsstab auch Torsionsfeder oder Drehstabfeder genannt, wird aus legierten Stählen hergestellt: Ein Rundstahlstab, der an beiden Enden verspannt ist. Einerseits ist er am Beiwagenfahrwerk befestigt, andererseits an der Radaufhängung. Ändert sich die Radelst, verdreht sich der Stahl, er federt. Erfunden hat diese Federung Ferdinand Porsche.

 

Eigenschaften

Voreile gegenüber Schraubenfedern mit Stoßdämpfer:

 

Nachteile:

Fortschritt in der Stoßdämpfertechnik macht moderne Dämpfer-Federbein-Kombis im Beiwagenbau deutlich überlegen.

 

Historischer Einsatz

Bis in die 1960er Jahre wurde die Torsionsfeder bei vielen Beiwagen verwendet. Aber auch bei Carell-Beiwagenfahrwerke in den 1980ern (Carell TR 500 NB).

Typische Kombination: Geschobene Kurzschwinge + Torsionsfeder (z. B. Pannonia 250 TLF / Duna OK3, Baujahre ca. 1950–1970).

Squire-Beiwagen: Wechsel zur Watsonian-Federung

Der Squire-Beiwagen verwendete bis 1990 den originalen Flexitor als Federung (Typ ST 1 / ST 2). Erst mit dem ST 3 ab 1990 wechselte Squire auf eine Watsonian-Federung mit modernem Federbein.

 

 

Beiträge in MG 101, 148, 172

Siehe Stabilisator.

Letzte Bearbeitung: 14. August 2026

Gespann-Katalog

Alle lieferbaren Beiwagen­modelle mit technischen Daten, Hersteller­fotos und Stand­ortkarte – 34 Hersteller, 138 Modelle. Jahres­zugang für 8 €.
Damit unterstützt du dieses Projekt Gespann-Lexikon.

Zugang holen →

Sidecar-Shop

Sidecar-Kalender 2027, T-Shirt „Sidecar Safety Briefing“ und Aufkleber – für alle, die das Gespannfahren sichtbar machen wollen.

Zum Shop →

Lexikon unterstützen

Das Gespann-Lexikon ist werbefrei und kostenlos. Allerdings kosten Server und Hosting Geld. Möchtest du dieses ideelle Projekt Gespann-Lexikon unterstützen, kannst du über PayPal spenden. Kleine Beiträge sind herzlich willkommen.

Per PayPal spenden →