Beim Schräglenker-Langschwingenfahrgestell beschreibt die Schwinge beim Ein- bzw. Ausfedern einen Kreisbogen. Das bedeutet einen Lenkeffekt durch Sturzveränderung beim Einfedern und höheren Komfort. Konstrukteure eines solchen Fahrgestells: 1987 Schuster, 1992 Sauer.
Abbildung, Schräglenker-Langschwingenfahrgestells, Sauer.
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Sauer Schräglenker-Langschwinge (1992). Achse und Trommelbremse mit Radaufnahme kommen vom VW Polo.
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Das Schräglenker-Langschwingen-Fahrwerk lies Sauer 1992 in Verbindung mit einem BFG-Motorrad prüfen. Der Vierzylinder-Automotor (vom Citroen GS) leistet 51 KW bei 5500 U/min. Das maximale Drehmoment von 98 Nm steht bereits bei 3500 U/min zur Verfügung . Peter Sauer sicherte sich die letzten BFG-Exemplare und hat damit eine Gespann-Kleinserie auflegt.
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„Light"-Version
Das Schräglenker-Langschwingenfahrwerk wurde ab 1995 in einer erleichterten „Light"-Version angeboten. Gegenüber dem Serienfahrwerk wurden folgende Maßnahmen umgesetzt:
Verwendung von knapper bemessenem Vierkantrohr (35 × 45 mm statt 40 × 50 mm)
stabilere Ausführung der Anschlüsse
Verzicht auf angeschweißte Laschen für Silentblöcke (Befestigung über Einziehmuttern in Querträgern)
Verzicht auf gefederte Querstreben zugunsten konventioneller, leichterer Teile
Vibrationsdämpfung erfolgt in den Anschlüssen über maschinenseitig verwendete Silentbuchsen.
Das fertig montierte und beschichtete Fahrwerk war 16 kg leichter als das Serienfahrwerk.