S 250 (Steib)

Der Beiwagen des Nürnberger Herstellers Steib, ab Anfang der 1950er Jahre gebaut, zählt zu den selteneren Modellen des damaligen Marktführers.

[image]

Verwendungszweck

Konzipiert für Zugmaschinen wie der NSU Konsul. Darüber hinaus auch an Zweizylinder-Motorrädern vom Schlag einer BMW R 60 verbaut.

 

Sonderausstattung

Optional bot Steib für den S 250 eine "Cabriolet"-Ausführung an: Panorama-Windschutzscheibe aus Plexiglas in Kombination mit einem Stoffdach. Ab 1953 gab es von Steib Nachrüstsätze zum Einbau eines Stoßdämpfers.

 

BMW-Sonderversion "Standard"

Für BMW fertigte Steib eine eigene Variante des S 250 unter der Bezeichnung "Standard", direkt ab Werk an BMW geliefert. Diese erhielt ein BMW-Rad und ein BMW-Emblem auf der Schnauze sowie serienmäßig eine hydraulisch betätigte, gemeinsam mit ATE entwickelte Trommelbremse. Hingegen das Grundmodell ohne Bremse ausgeliefert wurde.

 

Technische Daten (Grundmodell)

Fahrwerk: Stahl-Rundrohrrahmen, Vierpunktanschluss

Radführung: Schubschwinge

Bereifung: 3.25 x 19 auf Drahtspeichenrad

Federung: Gummischubfeder mit Hydraulikdämpfer

Federweg: 25 mm

Bremse: keine

Sitzbreite: 44 cm

Fußraumlänge: 110 cm

Heckraumvolumen: ca. 40 l

 

 

Beitrag in MG 160, 214

Letzte Bearbeitung: 25. Juni 2026

Gespann-Katalog

Alle lieferbaren Beiwagen­modelle mit technischen Daten, Hersteller­fotos und Stand­ortkarte – 34 Hersteller, 138 Modelle. Jahres­zugang für 8 €.
Damit unterstützt du dieses Projekt Gespann-Lexikon.

Zugang holen →

Lexikon unterstützen

Das Gespann-Lexikon ist werbefrei und kostenlos. Server und Hosting kosten Geld. Wer nur das Lexikon nutzt und keinen Katalog benötigt, kann auch direkt spenden.

Per PayPal spenden →