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Einsatzbereiche
Als Hinterradschwinge ist die Monoschwinge seit 1984 bei BMW-Boxern der Standardaufbau. Honda bezeichnet ihr System als Pro-Arm (bekannt von VFR und Africa Twin). EML präsentierte eine Monoschwingen-Variante für Gespanne mit dem Vorteil des vereinfachten Hinterradwechsels, was bei Gespannen wegen der erhöhten Reifenbelastung besonders praktisch ist (MG 20). Mobec verwendete die Monoschwinge auch als Vorderradführung in eigenen Umbaukonzepten.
Beiwagen
Die Monoschwinge am Beiwagen ist üblich. Diese erleichtert den Radausbau. Nur im Offroadbereich setzt man regelmäßig auf eine Zweiarmschwinge mit zwei Federbeinen.
Ruko verwendete zunächst eine Leichtmetall-Monoschwinge, ersetzte diese jedoch durch ein Stahl-Pendant als leichterer Standard. Eine Sonderlösung mit Titanachse und Wilbers-Dämpfer dokumentiert MG 156.
Besonderheiten
Die einseitige Lagerung erzeugt unter Last eine Torsionskraft auf den Rahmen. Bei linksseitiger Monoschwinge kann ein Linkszug auftreten, der durch Gegenmaßnahmen ausgeglichen werden muss. Vorteile im Gespannbetrieb sind der vereinfachte Reifenwechsel und der einfachere Zugang zur Beiwagenbremse.
Beiträge in MG 20, 91, 99, 101, 140, 141, 156, 163, 169, 196, 203
Gespann-Katalog
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