Kentech-Beiwagen. Hersteller: Kentech, Tokio (Japan) Fertigung: Watsonian bzw. Wasp, England Vertrieb Deutschland: Horst Räbiger (RäMo); ab ca. 2000 Peter Lohré; ab 2002 Walter Motorrad-Gespanntechnik.
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Geschichte
Die Firma Kentech in Tokio war in den 1980er Jahren Importeur von Watsonian für Japan. Die englischen Beiwagen boten einen deutlichen Kontrast zu den fließenden Formen japanischer Seitenwagenhersteller wie Otha, Kumagaya oder Autocraft.
Kenichi Otzuki von Kentech setzte sich mit dem damaligen Watsonian-Chef Peter Machin zusammen, um zum 75-jährigen Watsonian-Jubiläum eine neue Bootsform zu gestalten. Eine Besonderheit war der im Bootskörper integrierte Beiwagenrahmen. Das Ergebnis wurde 1988 auf der IFMA in Köln erstmals der Öffentlichkeit präsentiert.
Horst Räbiger (RäMo) kündigte auf der Ausstellung „Motorräder" in Dortmund 1992 an, die Kentech-Gespanne mit einem 14-Zoll-Fahrwerk auszustatten. Wie viele Fahrwerke bei Räbiger entstanden, ist nicht überliefert.
Nach dem Tod von Kenichi Otzuki im Jahr 1994 führten seine Frau Kyoko Otzuki und Partner das Projekt weiter. Die Beiwagenform wurde für den europäischen Markt in England gefertigt – nach unterschiedlichen Quellen bei Watsonian oder bei Wasp. Der Vertrieb erfolgte bis etwa 2000 über Peter Lohré.
2002 ging eine Beiwagenform an Walter Motorrad-Gespanntechnik, der den Kentech-Beiwagen bis etwa 2005 anbot.
Daten Kentech:
Länge: 2350 mm
Sitzbreite: 750 mm,
Fußraumlänge: 1520 mm
Gepäckraumvolumen: 290 l
Kopfraumhöhe bei geschl. Verdeck: 810 mm
Bremse: Scheibenbremse.
Abb. aus MG 83
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Beiträge in MOTORRAD-GESPANNE Nr. 3, 17, 28, 73, 83