Im Gespannbau bezeichnet Drehknebel ein drehbares Bedienelement oder Klemmbauteil. Der Begriff wird in zwei Verwendungszusammenhängen genutzt: als Bestandteil des Kugelmauls und als Verdeckbefestigung.
Kugelmaul-Anschluss
Beim Kugelmaul-Anschluss bilden Spannbacken, Nockenmutter und Drehknebel eine Einheit. Diese Teile sind im Gesenkschmiedeverfahren gefertigt. Der Drehknebel ermöglicht das schnelle Lösen und Schließen der Kugelmaul-Verbindung ohne Werkzeug.
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Einstellelement
Bei Verdeckbefestigungen ersetzen Drehknebel (Ternax) herkömmliche Druckknöpfe oder Keder-Verbindungen.
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Drehknebel - historisch
An historischen Gespannen bestand zuweilen die Möglichkeit, den Sturz des Motorrades an der oberen Anschlussstrebe (3-Punkt-Anschluss) mit einem Drehknebel während der Fahrt zu verstellen.
Siehe auch: Kugelschnellanschluss
Beiträge in MG 115, 145, 154, 158, 169, 173
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