Dreamline (HGT)

Der Dreamline ist ein Beiwagen des Gespannherstellers Horst Hartmann (HGT). Er kam erstmals in den frühen 1980er-Jahren auf den Markt und wurde in den Folgejahren kontinuierlich weiterentwickelt. Der vorliegende Eintrag basiert auf einem Testbericht der Zeitschrift MOTORRAD-GESPANNE Nr. 43 (1994), in dem der Dreamline an einer BMW K 1200 RS als Zugmaschine gezeigt wird. Die Konstruktion des Beiwagens ist jedoch weitgehend zugmaschinenunabhängig und wurde auch an anderen BMW-K-Gespannen von HGT eingesetzt.

 

Geschichte

1982 entwickelte Horst Hartmann den Dreamline; in den Jahren danach standen die ersten Exemplare zum Verkauf. In den letzten eineinhalb Jahrzehnten bis zum Berichtszeitpunkt (1994) änderte sich an der Grundkonstruktion nur wenig.

In der Version von 1994 wurde vor allem dem Wunsch nach mehr Innenraum Rechnung getragen: Das Boot wuchs in die Länge, was insbesondere bei den achsschenkelgelenkten Gespannen mit ihrem konstruktionsbedingt längeren Radstand der Optik zugutekommt.

Der Dreamline war hinsichtlich der passiven Sicherheit der Zeit weit voraus und setzte Maßstäbe.

 

Konstruktion und Sicherheit

 

 

Karosserie und Innenraum

 

 

Ausstattung

Am Beiwagenrad sind VAG-Bremsteile verbaut. Hinter den Lufthutzen des Bootes liegt ein zweiter Wasserkühler (zugmaschinenbezogen, aber in den Beiwagen integriert).

 

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Daten HGT Dreamline, 1996

 

Zusammenfassung aus MOTORRAD-GESPANNE Nr. 31, Januar 1996

Eines der damaligen HGT-Vorzeigegespanne war eine BMW K 100 mit Dreamline-Beiwagen und HGT-Achsschenkellenkung. Hartmann übernahm das Tornado-Konzept von Otto Hermeling und verbesserte es: Der Lenkeinschlag beträgt 32° nach rechts und 29° nach links (mehr als beim Original-Tornado). Außerdem entwickelte Hartmann Polyesterteile, die die Schweißkonstruktion optisch verbergen.

 

Technische Daten HGT-BMW K 100 (Stand 1996):

  • Radstand: 1740 mm

  • Spurbreite: 1210 mm

  • Vorlauf: 390 mm

  • Nachlauf VR: 0 mm

  • Reifen hinten: 185/60×14

  • Reifen Beiwagen: 195/50×15 oder 185/60×14

  • Hinterradführung: Einarm-Stahlschwinge nach rechts versetzt; Hinterreifen 19S/50×15 läuft in Fahrzeuglängsachse

  • Räder: Aluette-Dreispeichen-Aluminiumräder

 

Weitere technische Besonderheiten (1996):

Flammverzinktes Chassis; zusätzlicher Kühler in der Beiwagenfront; zul. Gesamtgewicht 750 kg (geprüft auf 850 kg); White-Power-Federelemente vorn und am Beiwagen; Auspuffanlage mit Zwischenflansch (gegen Rissbildung); Integralbremssystem; exakte Tachoangleichung.

 

Interessante Einblicke findet man auf der privaten Seite von Michael Unger.
https://hgt-gespanne.de/k1200-dreamline/aufbau-k1100-dreamline/

Letzte Bearbeitung: 12. August 2026

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