Gespannkonzept von Otto Hermeling, Freilingen, mit Achsschenkellenkung, gebaut ab 1989. Ein liegendes Federbein spart Platz und bringt Sitzbreite.
Der Tornadobeiwagen wurde entwickelt von Thomas Breen und Stefan Metzger.
Die Beiwagenscheibe dient beim Fahren ohne Passagier als Abdeckung des Einstiegs.
Beim Tornado-Konzept dient der Beiwagenrahmen als Verstärkung für das Motorradfahrgestell.
![embedded image (png) [image]](images/Tornado+Hermeling_img1.png)
Wasp-Tornado mit Benelli 1130 (2007)
![embedded image (png) [image]](images/Tornado+Hermeling_img2.png)
![embedded image (png) [image]](images/Tornado+Hermeling_img3.png)
![embedded image (png) [image]](images/Tornado+Hermeling_img4.png)
Quelle: MOTORRAD-GESPANNE Nr. 31, Januar 1996, S. 32–33
Das Tornado-Konzept diente Horst Hartmann (HGT, Heidesheim-Uhlerborn) als Grundlage für seine eigene Achsschenkellenkung, die HGT-Lenkung. Hartmanns Weiterentwicklung unterscheidet sich vom Original-Tornado vor allem durch einen größeren Lenkeinschlag (32° nach rechts, 29° nach links). Außerdem entwickelte Hartmann Polyesterverkleidungsteile, die die Konstruktion optisch verbergen. Laut MG 31 war der Tornado zu dieser Zeit das Referenzsystem für High-Tech-Achsschenkellenkung im Gespannbau.