Grundsätzlich übernehmen gezogene, geschobene oder quer angeordnete Schwingen die Seitenradführung. Alle drei Varianten können prinzipiell kürzer oder länger ausgelegt sein. Da hochwertige Federbeine heutzutage über einen breiten Wirkungsbereich ebenso präzises wie sensibles Ansprechverhalten gewähren, ist eine sehr lang ausgeführte Schwinge nicht mehr grundsätzlich im Vorteil. Allenfalls vermag sie mit einfachen Stoßdämpfern mehr Komfort zu gewähren. Auch die geschobene Schwinge muss gegenüber der Zugschwinge nicht die schlechtere Lösung sein, obgleich das Rad mit ihr Fahrbahnunebenheiten weniger harmonisch überwindet.
Gezogene Einarmschwinge für ein Enduroboot (Mobec)
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Kompakte Radaufhängung bei EML. Die geschobene Kurzschwinge, der EML-Dämpfer sowie die Bremsanlage und Radnabe sind in die Radschüssel hineingebaut. Abb. von 1988.
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