Schwenkergespann

Beim sog. Schwenker neigt sich bei Kurvenfahrt nur das Motorrad. Im Gegensatz zum Pendelgespann oder Parallelneiger, bei dem sich Motorrad und Beiwagen in die Kurve neigt Bradley. Bei der Kurvenfahrt finden beim S. gleichzeitig mehrere Bewegungsabläufe statt: Schräglage d. Motorrades, Spurversatz d. Beiwagenrades, Senken des Beiwagenfahrgestells, kippen d. Beiwagenrades um die Hochachse, liegen die Schwingengelenke nicht auf gleicher Höhe, versetzt d. Beiwagenrad nicht parallel zur Fahrzeuglängsachse- dadurch bedingt eine variable Vorspur
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Abb. Heft 3, S. 29

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Abb. Schwenkergespanne im Bahnsport, 1958 bis 1973.

Beim Bahnsport-Schwenker wurde die obere Stütze des Seitenwagens durch ein Zahnstangengetriebe mit Kurbel oder Lenkrad. Damit konnte der Beifahrer die Schräglage des Gespannes verstellen. Das Kurvenfahren erfordert ein präzises Zusammenarbeiten von Fahrer und Beifahrer. Neigungswinkel zwischen 35 und 45 Grad waren möglich. 1973 wurden diese Schwenkergespanne verboten.