Zabel

[image]Kaum jemand prägte die internationale Crossgespannszene über vier Jahrzehnte derart nachhaltig wie Friedhelm Zabel. Über seine Dominanz als Motorenhersteller hinaus galt der gebürtige Rheinländer im Fahrerlager als unbestrittene Autorität. der 72-jährige Zabel verstarb im Jahr 2020.

Seine Karriere im Seitenwagencross begann Zabel in den frühen 1970er Jahren, nachdem er zunächst bei DAMCV-Solorennen startete. Gemeinsam mit Beifahrer Martin „Tino“ Bichler avancierte er in der damaligen Nachwuchsserie „OMK-Pokal“ (heute DMSB-Pokal) 1974 zum Vizemeister und legte ein Jahr später mit dem Titel nach.

Doch Technik und Handel nahmen Zabel mehr als das Rennenfahren gefangen. Gemeinsam mit seinem damaligen Mentor Otto Hermeling organisierte er im Eifeldorf Freilingen den Import der britischen Wasp-Fahrgestelle und tunte die dafür passenden Motoren – eine zeitintensive Aufgabe. Für Rennen blieb da keine Luft. Mit Unterstützung des Wasp-Duos Zabel-Hermeling holten Reinhard Böhler/Siegfried Müller 1980 dann sogar den ersten und bis heute einzigen WM-Titel in der Gespannklasse.

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Beitrag in MG 181

Letzte Bearbeitung: 11. April 2026

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