Wincycle Trading Co.

Wincycle Trading Co. war ein britischer Hersteller (Great Saffron Hill, London), der 1912 den Paragon-Faltbeiwagen vorstellte — eine von mehreren historischen Antworten auf das Stauraumproblem von Beiwagen, neben Watsonians eigenem Faltprinzip und dem Folding-Beiwagen der Firma Browning (1912/13).

 

Technische Daten

 

Einsatzbereich

Faltbarer Beiwagen für beliebige Motorradfabrikate der 1910er/1920er Jahre — Aufbau, Federn und Federrahmen ließen sich leicht vom Chassis trennen, um Stellraum zu sparen.

 

Besonderheiten

Laut MG-Quelle dürften nur geringe Stückzahlen gefertigt worden sein — in der einschlägigen (Sammler-)Literatur finden sich kaum Hinweise auf die Firma, die Wincycle Trading Co. konkurrierte damit in einer Nische, die auch von Watsonian (eigenes Faltprinzip, ab 1928 Kwikfit-Chassis), Sandum und Browning (Folding-Beiwagen, 1912/13) bedient wurde. Zusammengeklappt passte die Paragon-Kombination durch eine 30-Zoll-Tür.

 

Typische Kombinationen

Beliebige Motorräder der 1910er/1920er Jahre, dokumentiertes Beispiel: 4½-PS-Motorrad mit Precision-Einbaumotor.

 

 

Quellen:

MOTORRAD-GESPANNE (Historik-Artikel zu frühen Faltbeiwagen)

Web: gracesguide.co.uk/Wincycle_Trading_Co

cybermotorcycle.com/marques/british/wincycle-trading-co.htm

Letzte Bearbeitung: 29. Juli 2026

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