T-Rod ist ein Custom-Beiwagen im Hot-Rod-Stil, entwickelt von Thomas Sonnen (Motorradschmiede Düsseldorf) und seit 2008 unter diesem Namen im Programm von Sauer beziehungsweise Mueller-Gespanne. Kennzeichnend ist die klassische Roadster-Form mit Anleihen bei Hot-Rod-Karosserien.
Geschichte
Thomas Sonnen stellte den T-Rod erstmals in MG 66 vor. Um 2003 fertigte kurzzeitig die Firma Stern eine verbreiterte XL-Variante. 2008 übernahm Peter Sauer das Modell in sein Programm; seither wird der T-Rod mit dem für Sauer charakteristischen Schräglenker-Langschwingenfahrwerk gebaut. Mit der Weiterführung von Sauer-Sidecar-International durch Mueller-Gespanne (Geschäftsführerin Elsbeth Müller) blieb der T-Rod fester Bestandteil des Modellprogramms und war noch im Katalog 2017/18 gelistet.
Daten T-Rod, Mueller
Rahmen: Stahlrohrahmen mit Schräglenkerlangschwinge
Karosserie Gesamtlänge: 2050 mm
Sitzbreite im Beiwagen: 700 mm
Fußraumlänge: 800 mm
Kofferraumvolumen: 220 l
Serienmäßiges Verdeck: nein
Reifengröße serienmäßig: 135/70 x 15
Federbeinmarke: Bilstein
Maximaler Federweg: 60 mm
Bremse am Beiwagenrad: ja
Beiwagen Leergewicht: 90 kg
Zulässiges Gesamtgewicht: 250 kg
Besonderheiten
Der Name T-Rod wurde unabhängig davon auch von einem zweiten, unverwandten Beiwagenmodell verwendet: dem belgischen HZA-Sidecars-Beiwagen von Luc Willems, der ab 2015 bei Iwan-Bikes als HotRod weitergeführt wird. Beide Modelle liefen zeitweise parallel im Handel — der Katalog 2013 listet beide nebeneinander als getrennte Modelle unterschiedlicher Hersteller. Siehe HotRod (IWAN-BIKES).
Quellen
MG 66
Katalog 2005, S. 33
Katalog 2013, S. 59
Katalog 2017/18, S. 67 und S. 122
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