Sanglas war ein spanischer Motorradhersteller der von 1942 bis zum Ende der 1970er Jahre existierte. Sanglas hatte auch Komplettgespanne mit der 500er angeboten, an der Seite ein Sol-Beiwagen. In Deutschland entstanden in den 1970er Jahren Umbauten u.a. von Hartmann und Otto Pfeifer (Aßlar) mit dem Modell 500 S2 (27 PS) als Zugmaschine.
Sanglas 400Y mit einem EML Mini II, Umbau Hartmann. (Abb. Ernst Henke)
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Leserbeitrag in der Zeitschrift Motorrad-Gespanne Nr. 91 von Albert Sastre i Mauri:
"Unser Fahrzeug: Eine Sanglas 500/3 mit 497 cm³. Die üblichen 25 PS waren mit Hilfe meines Mechanikers auf 27 gesteigert worden. Motorräder der Marke Sanglas wurden von 1942 bis 1983 in Barcelona gebaut. Dies im wahrsten Sinne des Wortes: In den ersten Produktionsjahren kamen nicht nur das Design, sondern auch alle Teile des Motorrades einschließlich der Vergaser aus dem Werk in Barcelona.
Die Sanglas war die einzige Einzylinder-Viertakt-Maschine mit großem Hubraum, die in Spanien gebaut wurde. Es gab Motoren von 295, 350, 425 und 500 Kubik. Später kamen weitere Versionen dazu: Zweitakt-Ein- und Zweizylinder-Motoren mit 50, 75, 100, 250 und 350 cm³.
Ab 1957 wurde ein Fiberglas-Seitenwagen ins Angebot aufgenommen, der erste und einzige in Spanien. Die Sanglas mit Seitenwagen war aus damaliger Sicht ein luxuriös ausgestattetes Fahrzeug. Alle Räder waren austauschbar, alle drei Räder gebremst und die Aufhängung vom Feinsten."
(Anm. Ob das Boot von Sol stammt ist unklar.)
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