Räderumbau
Wird ein Zweirad zum Dreirad umgebaut, kann die ursprüngliche Radgröße der Zugmaschine beibehaltet werden. Üblicherweise sind dies Reifen mit einem Durchmesser zwischen 16 und 19 Zoll. Grundsätzlich ist es möglich, mit dieser Werksausstattung auch im Gespannbetrieb zu fahren. Dennoch entscheiden sich die meisten Gespannfahrer für den Umbau auf Autoräder. Insbesondere für leistungsstärkere Gespanne sind sie die bessere Wahl.
Der Mehrpreis für den Radumbau kommt vor allem Vielfahrer zugute. Je nach Fahrweise, hält ein Hinterradreifen vom Zweirad auf einem Gespann zwischen etwa 500 und 3000 Kilometer; ein Autoreifen, das bis zu zehnfache. Die Auflagefläche vom Autoreifen ist deutlich größer.
Materialwahl
Autofelgen aus Stahl sind relativ günstig, stabil und können mit wenig Aufwand in einer gewünschten Farbe lackiert werden. Aluminiumfelgen werden oft aufgrund ihres Aussehens gewählt . Bei Drahtspeichenrädern kann die Radnabe erhalten bleiben, auch wenn sie umgespeicht wird. Verbundfelgen und Gußräder von Zweirädern werden bei den deutschen Prüforganisationen kritisch gesehen.
Kleine Radgrößen bieten Vorteile
Bei einem großen Raddurchmesser wird die komplette Radführung, vom Lenkkopf bis zum Radlager höher belastet. Bei kleineren Rädern wirken geringere Hebelkräfte auf das System. Dies wirkt sich besonders bei höher motorisierten Fahrzeugen aus.
Wahl der Reifendimension
Vielleicht das wichtigste Kriterium bei der Räderwahl ist die Marktverfügbarkeit der Reifen. Die Reifendimension wird in den Papieren eingetragen. Gibt es dazu nur einen Anbieter, kann dies zu (teuren) Problemen führen, wenn der Reifen aus dem Programm genommen wird.
Siehe auch:
- Drahtspeichenräder
- Gussräder
- Gespannreifen