Beiwagenhersteller in Wien. Inhaber: Max Porges, Ingenieur. Die Abkürzung MP steht für seinen Namen. Das Unternehmen war bereits in den frühen 1920er Jahren aktiv. [MG 101] Auf der Wiener Motorrad-Messe stellte Max Porges seine M.P.-Beiwagen aus. [MG 44]
Geschichte
Eine Anzeige vom 1. Jänner 1930 nennt als Firmensitz Wien XV, Diefenbachgasse 7, Telefon R 51-4-93, unter dem Produktnamen M.P.-Cyclop. Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die beiden bekannten Beiwagenfirmen Ing. Max Porges und Desider Burger zusammengeschlossen. Das kombinierte Unternehmen bot rund zehn M.P.-Chassis-Typen kombiniert mit rund zehn Karosserie-Typen an, woraus sich laut Anzeige eine sehr große Auswahl an Kombinationen ergab. Als Neuheit für 1930 kündigt die Anzeige zusätzlich Spezial-Schwingachsbeiwagen sowie Seitenwagen mit Presstahlchassis an.
Ausstattung
Die Beiwagen wurden mit Langfedern, Schwingachsen und einer Innenbackenbremse geliefert, die sich mit der Fußbremse der Maschine kuppeln ließ.
Quellen
MG 101, MG 44.
Das Motorrad, 1. Jänner 1930, S.200 (Bildindex 226).
Basis-Zugang
Alle lieferbaren Beiwagenmodelle mit technischen Daten, Herstellerfotos und Standortkarte – 35 Hersteller, 138 Modelle. Jahreszugang für 12 €.
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