Beiwagenmarke der Firma Alfred Jockisch Fahrzeugbau, Leipzig
Hersteller: Alfred Jockisch Fahrzeugbau, Leipzig-Mockau (siehe Jockisch)
Bauzeit: etwa 1929 bis 1940
Anschluss: wahlweise links oder rechts
Werbespruch: "Der Seitenwagen für den verwöhnten Fahrer"
Verkaufsanzeige aus dem Archiv von C. Hüne.
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Juwel war der Markenname, unter dem Alfred Jockisch in Leipzig-Mockau Beiwagen baute. Das Programm umfasste Sport- und Tourenausführungen. Eine undatierte Anzeige nennt zehn Modelle. 1936 waren es neun Modelle. Die Beiwagen waren für Links- und Rechtsbetrieb lieferbar. Montiert wurden sie unter anderem an Maschinen von BMW, DKW, Mabeco, Opel-Motoclub und Tornax.
Modelle (Auswahl)
Sport, Luxus Sport: 1933
Zweisitzer: ab 1934
S 10 / S 11: Sportmodell, rund 40 kg, S 11 als Linksläufer
LS 15 / LS 16: Reisebeiwagen, Kofferraumklappe von außen zugänglich
S 25:35 kg, 190 RM (1936)
Zwilling: 1936, beworben für Familie und Wehrsportverbände
Typen 25 bis 30: Prospekt 1937, Typen 27 bis 30 als a-Version mit Schwingachse
Pendelbeiwagen: Messe 1938, Patentschrift Nr. 688112 Januar 1940, keine Serie
Eine Besonderheit war der Zweisitzer. Beifahrer saßen nebeneinander statt hintereinander. Jockisch bewarb ihn als Beiwagen für die Familie. Mitte der 1930er Jahre erprobte er einen um 15 cm verbreiterten Doppelsitzer, wahlweise mit separatem Kofferraum. Ein nebeneinander sitzender Zweisitzer mit rund 60 kg Gewicht war von 1938 bis 1940 bei der griechischen Gendarmerie im Einsatz (Quelle: cybermotorcycle.com nach Pavlos Tsekas, unbestätigt).
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Quellen
Das Motorrad, Heft 3/1939: Beschreibung eines NSU-Juwel-Gespanns.
Verkaufsanzeige Juwel, undatiert, Archiv C. Hüne.
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