Ish / Isch

ISCH (IZH, ИЖ) war ein Sowjetischer/russischer Motorrad- und Waffenhersteller aus Ischewsk (russisch Ижевск), Udmurtien. Firmenname auch transkribiert als Izh, Ish, ISCH oder IZH, Werksbezeichnung Ischmasch (Ижмаш).

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Firmengeschichte

Seit 1927 produziert das Werk Motorräder, daneben auch Waffen. Insgesamt wurden rund 11 Millionen Motorräder gefertigt. Nach 1945 entstanden zunächst Lizenzbauten der deutschen DKW NZ350, die später eigenständig weiterentwickelt wurden. 1996 wurde die Motorradsparte als eigenständige Aktiengesellschaft Ischmasch-Moto ausgegliedert.

 

Modellreihen mit Beiwagenbezug

Zentrale Baureihen waren Planeta (Einzylinder) und Jupiter (Zweizylinder). Beide Reihen waren für den Betrieb mit Seitenwagen ausgelegt.

 

Jupiter (zweizylindrig, 350 cm³)

Erstes Zweizylinder-Motorrad des Werks nach dem Zweiten Weltkrieg, Nachfolger der Isch-49.

Jupiter 2 (1966–1970), Leistung: 19 PS. Besonderheit: fester vorderer Kotflügel (gegenüber Vorgänger)

Jupiter 3 (1971 bis etwa 1973, laut anderer Quelle bis 1977 – Widerspruch ungeklärt, siehe unten), Seitenwagen-Typ: IZH-9.703, der Rahmen wurde für den Beiwagenbetrieb verstärkt, mechanische Trommelbremse Beiwagenrad.

Jupiter 4 (ab 1977)
Seitenwagen-Typ: IZH-9.703 (unverändert)
Neuerung: Umstellung auf 12-Volt-Bordnetz, Lichtmaschine 150 Watt

Planeta (einzylindrig)
Motorrad. Produktion seit 1962, ebenfalls mit Beiwagen kombinierbar. Planeta 5 (1987–2008) mit Einzylinder-Zweitaktmotor 350 cm³, Planeta 7 (Sport) mit Einzylinder-Viertaktmotor 250 cm³ von Rotax. Spätere Modelle der Werksnachfolge: Saturn, Orion, Sirius, sowie der Chopper Juncker (1996–2001).

 

Isch-IZH-9.703-Import nach Deutschland

Ab etwa 1984 wurde die Kombination Isch mit dem IZH-9.703 zunächst von der Firma Eich in Bad Neuenahr nach Deutschland importiert. Vor allem zwischen 1975 und 1985 wurde das vergleichsweise sehr günstige Blechboot wurde für Gespannumbauten in der BRD verwendet.

Zeitweise auch durch Gössele importiert von 2020 bis 2024.

 

IZH-9.703-Modell von 1988

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Auch der Hersteller von Verkleidungsteilen, Karl Heinrich (Jahrgang 1914), war mit einem Jupiter unterwegs. Hier bei einer Dolomitenrundfahrt im Oktober 1989.
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Letzte Bearbeitung: 28. Juni 2026

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