Charles William Hayward wurde 1892 in Wolverhampton geboren und starb 1983. Er begann als Muster und Formenbauer für die Gießereiindustrie. Ab etwa 1911 belieferte er zunächst Sunbeam, dann vor allem A.J.S. mit Motorradseitenwagen. Das Fahrgestell war gefedert. Die Karosserie bestand aus geschweißtem Stahlblech und war innen mit Leder ausgekleidet, das er Leverine nannte.
Geschichte
Während des Ersten Weltkriegs baute Hayward Beiwagen für Munitions und Maschinengewehrtransporte, für das britische War Office und die russische Armee. 1920 übernahm A.J.S. die Firma. Hayward blieb bis 1928 Geschäftsführer. Das Unternehmen firmierte weiter unter seinem Namen.
In den 1920er Jahren belieferte C. W. Hayward neben A.J.S. auch Ariel, Brough, Excelsior, Scott, Sunbeam, Norton und Swallow. Zeitweise galt die Firma als größter Seitenwagenhersteller der Welt. Ab September 1930 lief die Produktion unter dem Namen Graiseley weiter. Ab diesem Zeitpunkt vertrieb die Firma ihre Seitenwagen erstmals auch über Motorradhändler, mit dem Anspruch, sie an nahezu jedes Fabrikat anzupassen. 1931 ging das Unternehmen in Liquidation. Die Marke Graiseley verkaufte man für 475 Pfund an Diamond Motors in Wolverhampton.
Beiwagen
Die Wiener Fachzeitschrift Österreichischer Motor bewarb 1926 einen Hayward Seitenwagen, zu allen Motorrädern passend, ab 700 Schilling. Diese Formulierung passt zum später belegten Universalanspruch der Firma. Alleinvertreter für Österreich war laut Anzeige Alois Wutte, Wien VII, Zieglergasse 7. Die Firma war 1926 mit einem Messestand in der Rotunde vertreten.
Quellen:
Österreichischer/Europa Motor, Heft 9/1926, S.38. ANNO: http://data.onb.ac.at/ANNOP/omo19260109?query=text%3ASeitenwagen&ref=anno-search&seite=38
Firmengeschichte A.J.S., mit Zeitschriftenbelegen aus The Motor Cycle (Web)
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