Glasfaser verstärkter Kunststoff. Die meisten Beiwagenformen werden seit den 1960er Jahren aus diesem Materialmix gefertigt. Doch der Kunststoff-Boom begann schon in den 1950er Jahren.
Im Vergleich zu heutigen glasfaserverstärkten Harzprodukten fehlte dem Kunststoffmaterial der frühen 1950er Jahre Elastizität und Festigkeit. Daher waren Beiwagen aus diesen frühen Kunststoffen schwer, und ihre Sprödigkeit machte sie anfällig für Spannungsrisse. Wegen hoher Produktionskosten wurden manche Modelle nur als Prototypen gefertigt oder in sehr geringen Stückzahlen hergestellt. Infolgedessen sind heute nur wenige seltene oder einzigartige GFK Beiwagen erhalten.
Typisches Beispiel 1954 ist die Karosse von Plastic Motor Bodies in London. Ein niedriges, stromlinienförmiges Kinder-Erwachsenen-Limousinenmodell namens Adventurer Coupé, mit begrenzter Kopffreiheit, einer durchgehenden Tür und integriertem Kotflügel.
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