Zu den Großen im Gespann-Rennsport gehört auch Helmut Fath (24. Mai 1929 in Ursenbach, †19. Juni 1993). Zweimaliger Gespannweltmeister (URS), Konstrukteur, Tuner, Erfinder und Tüfftler.
Das Glanzlicht seiner Laufbahn war eine Sensation: Mit einem von ihm vollständig selbst konstruierten und gebauten URS-Motor durchbrach er die bis dahin ungeschlagene BMW-Phalanx und erfuhr sich am 13. Oktober 1968 seine zweite Weltmeisterschaft.
Weltmeistertitel
1960 BMW
1968 URS (eigenkonstruierter Vierzylindermotor)
Fath ist eine der faszinierendsten Figuren der Gespann-WM-Geschichte: Nach seinem ersten Titelgewinn 1960 erlitt er 1961 einen schweren Unfall. Er kehrte zurück, indem er in eigener Garage einen Vierzylindermotor entwickelte - die URS. Mit der URS holte er 1968 auf Anhieb den WM-Titel und durchbrach damit BMWs bis dahin nahezu ungebrochene Dominanz (mit Ausnahme von Scheideggers Titeln 1965/66).