Borgo, Turin (I). Die Gebrüder Carlo, Alberto und Edmondo Borgo gründeten 1906 in Turin ein Motorradwerk und erlangten schnell Rennsporterfolge (Cremona 1912; Italienischer 350-cm³-Grand-Prix 1914).
Um 1920 montierte die Firma eigene Seitenwagen-Aufbauten (Familienbeiwagen „Moto Borgo Torino") auf importierte amerikanische Reading-Standard-Motorräder. Nach Einstellung der Motorradproduktion 1926 konzentrierte sich Borgo auf Hochleistungskolben, u.a. für Alfa Romeo, Ducati, Ferrari, Moto Guzzi und MV Agusta.
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